Genähtes

Siebdruck – Wie kommen Fische auf den Stoff?

Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen, wie beispielsweise dem Siebdrucken, um fest zu stellen, dass ich doch lieber dem Nähen treu bleibe.
Den Siebdruck-Anstoß gab Michaela (Muellerinart-Blog) mit ihrem Mail Art-Aufruf. So viele Jahre gibt es jetzt schon die schöne Jahreszeitenpost-Aktion, die Tabea (Tabeas Blog) und sie initiieren, vielen Dank dafür! 
Wie das mit der derzeitigen Frühlingspost, dem Stoffsiebdruck und dem Fisch&Wasser funktioniert lest ihr am besten bei ihr: klick .
Wie meine Fischschwärme auf den Stoff kamen hier bei mir:

Einen Fisch gemalt.

Den Fisch gescannt.

Der gescannten Fisch verkleinert und ganz oft geklont.

Die geklonten Fische auf einer Folie ausgedruckt.

Das Badezimmer der Tochter in eine Dunkelkammer gewandelt (bis sie wieder da ist, habe ich auch die Gelblampe wieder ausgebaut).

Das Sieb mit Fotobelichtungsmampe bestrichtet und getrocknet. 

Auf das Sieb mit der getrockneten Filmschicht, die gedruckte Folie und eine Glasscheibe gelegt und dieses Sandwich mit einer fetten Leuchte belichtet.

Die nicht belichteten Filmschichtstellen unter Wasser ausgespült, dafür den Duschkopf demontiert.

Die Lücken an den Rändern des getrockneten Siebes abgeklebt. 
Für das eigentliche Siebdrucken erst einmal mit viel Stoff geduldig geübt, 
bis es dann so aussieht:
Den gedruckten Stoff im Hobbykeller an Mutters Heißmangel fixiert.
Und als kleine Belohnung einen letzten Fisch genäht.



Merke: 
-Besser ist es für die ersten Druckerfahrungen die Fische nicht ganz so klein werden zu lassen (und die Flossenspitze mehr auszuprägen).
-Bei diesem filigranen Muster kann nur einmal gedruckt werden, dann muss das Sieb wieder ausgewaschen und getrocknet werden.
-Das Sieb mit Wasser zu befeuchten ist eine ganz dumme Idee, hier zu sehen —>
-Den Duschkopf erst wieder montieren, wenn das Drucken abgeschlossen ist!

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