Fadenspannung
Die Motive der Bordüre sind aus einem Stoffsandwich (Stoff, Spinnvlies, Stoff). Da es keine innenliegende, versteckte Seite gibt, sondern beide Seiten gleichermaßen sichtbar sind, muss die Stichbildung perfekt sein.
Dies gilt sowohl für die Sandwichmotive als auch für das Nähen der Wellen, bei der nur das Spinnvlies genäht wird. Für beide Fälle muss die Naht entsprechend eingestellt werden.

Eine perfekte Naht erhältst du durch die jeweils passende Fadenspannung. Perfekt ist sie dann, wenn der Fadenknoten im Stoff liegt und Ober- und Unterfaden allein mit einem Einstichpunkt zu sehen ist. Damit du diese Einstellung für das Material finden kannst, sind zwei Probestücke beigelegt.
Nähe Probenähte mit unterschiedlicher Fadenspannung (die du mit Kuli neben die Naht schreibst), damit du die gelungenste Einstellung findest. Verwende für das Probenähen für den Oberfanden Hellblau (Nr. 143) und für den Unterfaden Dunkelblau (Nr. 310). Mit der Einstellung, mit der du zufrieden bist, nähst du die Bordüre.

Erhöhst du an der Wahlscheibe oder im Menü die Zahl der Fadenspannung, wird der Oberfaden straffer, verringerst du diese, wird der Oberfaden lockerer. In Verbindung mit dem Unterfaden zieht sich der Fadenknoten mehr nach oben (+) oder lässt mehr Oberfaden in den Stoff eindringen (-).

An der Schraube der Spulenkapsel solltest du nur dann drehen, wenn du mit Deiner Maschine viel Erfahrung hast.